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28. November 2013

Endspurt

Seit dem letzten Post ist einiges geschehen. Viele Dinge wurden abgearbeitet. Ich versuche hier mal einen Überblick zu geben.

1. Das Gerüst wurde endgültig abgebaut, die Holzabdeckung an der Garage fertig gestellt, die Fallrohre montiert und das Vordach eingedeckt. Im Sommer wurden wir von den Dachdeckern noch gefragt, ob wir ein komplettes Fallrohr am Vordach haben möchten oder nur so einen "Tropf"hahn. Damals hatten wir uns noch keine Gedanken gemacht und es hieß, sie würden uns vor der Montage noch einmal anrufen. Nunja, das ist nicht passiert und so haben wir jetzt so ein "Tropf"teil am Vordach:



















Auch damit werden wir klar kommen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir vorher noch einmal gefragt werden.

2. Die Dehnungsfugen in der Klinkerfassade wurden mit Silikon verfüllt uns besandet. Außerdem wurden die Kompribänder an den Fenstern und Türen von außen angebracht und ebenfalls alles verfugt:




















3. Die Maler haben ihr Werk vollendet. Im Großen und Ganzen sind wir mit der Arbeit zufrieden. Malervlies wurde an Wände und Decken angebracht und mehrfach weiß gestrichen. Ein paar Ecken finde ich nicht so gelungen und außerdem fehlen ein paar Acrylfugen. Da die Jungs auch unser bisheriges Miethaus nach unserem Auszug malern werden, werden wir sie wohl auch nochmal einen Tag im neuen Haus beschäftigen:
Es werde weiß! Ein besseres Bild finde ich gerade nicht...




















4. Die Parkettleger haben ihre Arbeit begonnen und der Boden (geöltes Eicheparkett - Kährs Eiche Camino) ist wirklich wunderschön! Leider wurde der Parkettbedarf falsch berechnet, sodass unser Abstellraum im OG im Moment noch etwas warten muss. Die weißen Sockelleisten werden nächste Woche noch überall montiert und auch die Treppenstufen (die in Thüringen angefertigt werden) sollen nächste Woche kommen:



















Als Funkenschutz um den Kamin haben wir uns für eine Glasplatte entschieden. Damit man darüber aber nicht stolpert und es außerdem ein einheitlicheres Bild gibt, wurde unser Parkett an dieser Stelle an der Unterseite etwas abgeschliffen. So liegt die Glasplatte nun bündig mit dem Parkett. Eine "Kleinigkeit" mit großer Wirkung, wie wir finden:
5. Als kurze Abwechslung der tolle Blick aus den Kinderzimmern auf die untergehende Wintersonne:
Man denke sich die dreckigen Fenster weg.
6. Letzte Woche wurden die Umzugskartons geliefert und am Sonntag haben wir dann unsere Küche komplett leergeräumt. Am Dienstag standen um 8 Uhr die Küchenmonteuer parat und haben unsere Küche abgebaut und im neuen Haus aufgebaut. Als wir vor vier Jahren in unser jetziges Haus gezogen sind, mussten wir uns eine Küche kaufen. Diese Küche haben wir nun für das neue Haus um ein paar Elemente erweitert und uns für eine neue Arbeitsplatte entschieden. Damit die neue Arbeitsplatte dann rechtzeitig zum Einzug da ist, musste die Küche bereits jetzt im Haus aufgebaut werden damit das Aufmaß gemacht werden kann. Am Mittwoch kam dann auch gleich ein Mitarbeiter des Natursteinhandels vorbei.

Da die Granitplatte einiges wiegt, wird die Sockelleiste erst ganz zum Schluss montiert.
7. Am Wochenende vorher haben C und sein Vater bereits ein paar Lampen angebracht. Außerdem haben C und ich uns recht spontan eine riesengroße Lampe für den Essbereich gekauft. Diese Lampe zieht uns die Socken aus - sie passt so gut in das Haus!
8. Am Montag wurde außerdem mit den Außenanlagen begonnen. Hier haben wir einiges aus der ursprünglichen Planung aus finanziellen Gründen erstmal auf Eis gelegt und uns auf die erstmal "notwendigen" Dinge konzentriert: Das Eingangspodest, die Garageneinfahrt und der Weg zum Haus. Dazu kommt eine Regenwassersickerschacht unter der Erde, an den unsere Fallrohre angeschlossen werden, die Nivellierung des Grundstücks und der gepflasterte Weg hinter der Garage bis zur Terrasse. Kurz vor Schluss haben wir uns dann auch noch entschieden, die Vorarbeiten für eine Holzterrasse bauen zu lassen. Alles andere wie Pflanzen/Hecken, Zaun und die Holzbeplankung der Terrasse müssen erstmal warten. Die GaLa-Bauer arbeiten wirklich sehr schnell. Morgen wollen sie bereits fertig sein:

Geschwungener Weg zu unserem großen Eingangspodest

Der Weg von der Garage zur Terrasse
Der Terrassenunterbau

Beim Pflaster haben wir uns aus Kostengründen für ein "funktionales" Betonpflaster 20x10x8 cm entschieden. Unseres ist von Ehl und wir hatten uns für die Farbe braun entschieden. Rot wollten wir nicht, da Betonpflaster generell ausbleicht und wir dann rosa Pflaster hätten. Grau oder anthrazit fanden wir etwas zu langweilig Als kleines Extra haben wir noch eine Graniteinfassung. Das wertet das sehr günstige Pflaster unserer Meinung nach etwas auf und strukturiert die Pflasterfläche. Außerdem wurde das Eingangspodest aus Granit gebaut und mit Granitplatten belegt. Somit ist es (laut C) viel pflegeleichter.

9. Ansonsten sei noch zu erwähnen, dass unser Installateur leider die falsche Heizungsanlage bestellt hat. Das heißt, dass wir momentan noch immer mit einer Heizpatrone heizen, die etwa an die 50 Euro Strom am Tag verbraucht. Unser Installateur nimmt das allerdings auf seine Kappe und wird uns die höheren Stromkosten erstatten. Die ganze Heizungsgeschichte sorgte für einige Schreckmomente, da das Parkett zum Einbau eine Raumtemperatur von etwa 18-20°C benötigt. Unsere vorherige Heizpatrone schaffte es gerade mal auf 12-14°C. Aber durch den Einsatz einer stärkeren Patrone wurde das Problem gelöst.

10. Und zu guter Letzt wurde vor zwei Wochen endlich unser Baustromzähler durch den normalen Stromzähler ersetzt. Das passierte allerdings auch wieder nur, da ich einmal freundlich bei den Stadtwerken nachfragte. Wie sich herausstellte, hat die Buchhaltung es versäumt die entsprechende Abteilung von dem Zahlungseingang der Rechnung zu unterrichten (die wir im September bezahlt hatten...). Besser spät als nie.



         

2. Oktober 2013

Die Garage hat ein Tor!

Nach einer rund 6-wöchigen Verzögerung (man hatte ein Tor mit den falschen Maßen bestellt...) wurde heute unser Garagentor eingebaut. Die Übergabe konnte heute nicht stattfinden, da C und ich beide arbeiten mussten. Aber da das Tor auch noch nicht an den Strom angeschlossen ist, können wir es sowieso nur manuell bedienen.

























Frontansicht




























Das Gerüst wurde heute vorne zum Teil abgebaut, da ab nächstem Montag der Fernwärme-, Trink- und Schmutzwasseranschluss ins Haus verlegt werden. Dafür brauchen die Herrschaften Buddelfreiheit. Der Trinkwasseranschluss wird in 1,50 Metern Tiefe frostsicher verlegt. Der Fernwärmeanschluss in 1,30 Metern Tiefe.

19. September 2013

Anschlussgedöns die 3. - Licht am Ende des Tunnels

Letzte Woche ist ein kleines Wunder geschehen: unser Stromanschluss wurde ins Haus verlegt!

Sonntagabend habe ich eine E-Mail an alle meine Kontakte bei den Stadtwerken geschickt (und das sind mittlerweile eine Menge...) und gefragt, warum die Hausanschlüsse nicht in die Gänge kommen. Im März und April hattenen wir unsere Anträge eingereicht, im Mai Baustrom bekommen nachdem c und ich  persönlich vorstellig wurden, und Anfang/Mitte August hatten wir die jeweiligen Verträge nach einigem Hickhack unterzeichnet und die entsprechenden Anzahlungen überwiesen. Und es passierte nichts.

Nach meiner E-Mail von Sonntag klingelte bereits Montag früh um 7.45 Uhr mein Telefon: ein neuer Ansprechpartner in Sachen Strom rief an und nannte mir die Ansprechpartner der für die Umlegung verantwortlichen Firma. Mit denen solle ich einen Termin ausmachen. Super!

Um 8.15 Uhr klingelte mein Telefon wieder: diesmal war ein neuer Ansprechpartner für den Trinkwasseranschluss dran. Der nannte mir den (na?... genau!) neuen Ansprechpartner für den Fernwärmeanschluss (oh ja, da gibt's für jeden der drei Hausanschluss mehrere Ansprechpartner...). Dieser solle auch das Trinkwasser übernehmen. Im Büro telefonierte ich dann mit diesem (sehr freundlichen) Herrn, der sich erstmal einarbeiten wollte, da er gerade aus dem Urlaub zurückgekommen sei. Nun gut, Hauptsache einen Ansprechpartner!

Gegen 10.30 Uhr klingelte mein Telefon erneut: Diesmal war die ausführende Firma für die Umverlegung des Stromanschlusses dran. Ein Auftrag für heute sei kurzfristig abgeblasen worden und man hätte von den Stadtwerken gehört, dass wir uns beschwert hätten (wie bitte? Ich fand ich habe mich freundlich nach dem Stand der Dinge erkundigt... ;) ). Man könne, wenn es uns passt, jetzt den Stromanschluss verlegen. Äääh, ja klar, ich bitte drum! Gesagt getan, innerhalb von weniger als 24 Stunden nach meiner E-Mail hatten wir den Stromanschluss im Haus! Und nachdem unser lieber Elektriker am Tag danach auch noch kurzfristig den weiten Weg zu uns gekommen ist und den Zähler montiert hat, hatten wir keine 48 Stunden nach der E-Mail Strom im Haus. Geht doch!
Tadaaa!
 Der nette Herr von der Fernwärme hat mich am Montag auch noch zurückgerufen. Nach etwas Chaos in der dortigen Buchhaltung hatte man auch unsere Anzahlung gefunden und wir haben uns Dienstag auf der Baustelle getroffen. Dort wurden dann zusammen mit einem Fernwärmeanschlusstechniker die Rohre in unserem HAR begutachtet und fotografiert. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter, wann das Gerüst weg sein wird (der Verfuger soll nächste bzw. übernächste Woche kommen und das Vordach dann auch endlich fertig gedeckt werden), damit der 1,50 Meter tiefe Anschlussgraben das Gerüst nicht zum Einstürzen bringt, haben wir nun den Termin für den Beginn der Arbeiten für den Fernwärmeanschluss und den Trinkwasseranschluss: am 7.10. geht's los und die Arbeiten sollen etwa eine Woche dauern. Für den Schmutzwasseranschluss wollen wir der ausführende Firma dann noch privat beauftragen, sodass dann alles in einem Abwasch gemacht wird.

P.S. Der Telefonanschluss ist eine andere Geschichte... Da sind wir zwar dran, ein Ende ist aber noch nicht in Sicht.

4. August 2013

Anschlussgedöns die 2. - heute inklusive Telefon

Das gefühlt 187. Kapitel zum Thema Stadtwerke hat begonnen. Am Donnerstag bekam ich einen Anruf, man hätte jetzt den unterschriebenen Vertrag zur Umverlegung des Hausanschlusses (Strom) vorliegen, aber es gäbe ja keine Anmeldung für den Netzanschluss. Bevor man den nicht hätte würde ja schonmal gar nichts passieren. Wie bitte? Den haben wir bereits Anfang April abgeschickt. Die Umverlegung in den HAR haben wir Anfang Juli beantragt. Gottseidank habe ich alle Dokumente in digitaler Form gespeichert und hatte auch den Stromanmeldungsbogen (sogar inklusive Eingansstempel von den Stadtwerken und internen Kennnummern). Die hab ich dann gleich nochmal hingeschickt und seitdem hab ich nichts mehr gehört... Der und vor drei Wochen angekündigte Fernwärmeanschlussvertrag befindet sich übrigens auch noch in der technischen Prüfung...

Und eine ebenso schöne Geschichte scheint das Thema Telefon zu werden. Für unser Baugebiet ist nicht die Telekom, sondern Tele Columbus zuständig. Guter Dinge rief ich also vor knapp drei Wochen die Hotline an. Es wäre schön, wenn das Telefonkabel zusammen mit dem Stromkabel in den HAR verlegt werden könnte. Dann muss nämlich nur einmal gebuddelt werden. Aber nun gut. Die nette Uschi von der Hotline wusste nichts und hat mich weiterverbunden. Uschi Nr. 2 hat die Adresse verlangt, diese in ihr System eingegeben und das System hat ihr gesagt, an dieser Adresse gäbe es noch keine Versorgung durch Tele Columbus.

Nun gut. Auf der Website von Tele Columbus kann man seine Adresse genausogut eingeben. Und dass unsere Adresse dort noch nicht registriert ist sehe ich auch. Mich verwundert aber, dass die dort arbeitenden Damen anscheinend nicht wissen, wie man mit einem von Tele Columbus versorgten Neubaugebiet umgeht. Ich solle mein Anliegen über das Kontaktformular schildern und dann würde man mir antworten. Das habe ich getan (mit dem Hinweis, dass auf dem noch unbebauten Nachbargrundstück ein Tele Columbus "Absperrband" aus dem Boden ragt - ein Hinweis dafür, dass auf alle Fälle auch in unserer Straße bereits etwas unter der Erde liegt). Leider bekam ich keine Antwort.

Aber ich werde sogar fürs Recherchieren bezahlt, d.h. es gibt wenig Dinge, die ich nicht herausfinde. Also habe ich die E-Mail Adresse des einen Geschäftsführers herausgesucht, ihm eine freundliche Mail geschrieben und schon am nächsten Tag Antwort bekommen, dass man sich darum kümmern würde. Juhuu! Zwei Tage später kam allerdings eine E-Mail von einem anderen Herren, dass man noch meine Kontaktdaten benötige. Ääääh, scroll doch einfach mal runter... Es bleibt spannend.

10. Juni 2013

Die erste Steinreihe!

Lange gab es nicht viel zu berichten... Nachdem uns angekündigt wurde, dass die Maurerarbeiten letzte Woche Donnerstag (am 6.6.) beginnen sollten, tat sich allerdings nichts an dem Tag. Am nächsten Morgen hat C mit unserem Bauleiter Herrn G telefoniert und erfahren, dass die Maurer an diesem Tag auf der Baustelle seien.

Gleichzeitig hatte Herr G noch ein besonderes Bonbon parat: unser Baustrom sei nicht angeschlossen. Wie bitte??? Unser Elektriker Herr S hatte doch extra mit der von unseren Freunden bei den Stadtwerken beauftragten Baufirma einen Termin für den 31.5. ausgemacht, an dem diese Firma den Baustromkasten und den Zähler anschließen sollten. Die sind doch echt unmöglich. Unser Bauleiter hatte auch schon mit unserem Elektriker telefoniert, der momentan im Urlaub ist. Trotz Urlaub hat er einen Kollegen am Montag zur Baustelle geschickt und da war dann wohl auch plötzlich Strom da. Gestern ist auch ein Brief von den Stadtwerken eingetrudelt - datiert auf den 31.5. (hüstel hüstel) - dass sie unseren Baustrom angeschlossen hätten. Ahja. Hauptsache es läuft.

Zwischenzeitlich wurde ich auch von den Bauarbeitern zwei Grundstücke weiter angesprochen: ob wir denn etwas Strom an sie abtreten können. Die Stadtwerke seien bei der Bearbeitung der Anträge gerade mal bei Februar/März angekommen. Ich bin mal gespannt, wie lange die Stadtwerke so weiter machen bevor zu vielen Menschen der Kragen platzt.

Nun aber zu schöneren Dingen: Am Freitagnachmittag standen tatsächlich ein Haufen Steine auf der Bodenplatte und die erste Reihe Steine der Außenmauern des Hauses war auch schon gelegt:

























Nahaufnahme

Unsere Außenmauern werden übrigens mit 36,5 cm starken Planziegeln W10 von Bergmann gemauert:

Und hier ist der Vollständigkeit halber unser schöner Baustromkasten inklusive Zählerkasten:

























... und der Riesenpfütze von den letzten Wochen auf der Bodenplatte

28. Mai 2013

Die Bodenplatte ist fertig!

Mit c hinten auf dem Fahrrad bin ich heute nach meinem zweiten Arbeitstag mal wieder an der Bastelle vorbeigefahren (das wird zur Routine): Die Bodenplatte ist wie angekündigt fertig!

Warum nur ein Teil abgedeckt ist - keine Ahnung. Es hat zumindest heute Nachmittag/Abend ordentlich geregnet. Schaden tut sowas der Bodenplatte ja nicht.

Die Rohre sind voller Sand bzw. Kies. Warum? Auch hier habe ich keine Ahnung. Vielleicht werden sie sonst zerquetscht?

Unser Elektriker Herr S rief uns heute an um uns mitzuteilen, dass er morgen bereits den Baustromkasten anschließt und eine Zählersäule (??) auf die Baustelle bringt. Den eigentlichen Anschluss erledigt dann eine von den Stadtwerken beauftragte Firma am Freitag. Laut Herrn S fehlt aber noch irgendein Zähler von den Stadtwerken und er erreicht dort keinen (oh, wen wundert's...). Herr S wird wohl morgen auch mal versuchen dort persönlich vorstellig zu werden. Ob er einen Kuchen mitbringt?

Außerdem hat mich heute unser Bemusterer von Marco Friedrich wegen unserer Haustür angerufen und ich habe ihn im Zuge dessen auch mal nach einem Bauzeitenplan gefragt. Den haben wir noch nicht und es wäre ja mal nett eine Idee davon zu haben, was wann auf der Baustelle passiert. Die zuständige Dame sei im Urlaub, aber er konnte mir ein paar Eckdaten sagen:

22. KW: Bodenplatte - check
23. KW ab Donnerstag: Maurer EG
24. KW Donnerstag - Samstag: Decke EG
25. KW: Maurer OG
26. KW: Dach

Klingt doch gut, oder? Auch wenn wir uns jetzt über eine Woche bis zum 6. Juni gedulden müssen...

24. Mai 2013

Anschlussgedöns (vermutlich) die 1.

Auch wenn man nun endlich etwas sieht von unserem Haus, oder besser, von der Erde darunter, hört die liebe Bürokratie nicht auf. Ganz besondere Freunde haben wir bei den hiesigen Stadtwerken. Nachdem wir die Anträge für den Baustrom und den Rest unserer Hausanschlüsse (Fernwärme, Wasser, Strom) Ende März bzw. Anfang April eingereicht hatten, tat sich nichts.

Unser Elekrtiker Herr S rief mich ja Anfang des Monats an und sagte, er würde sich bei den Stadtwerken mal nach unserem Baustromanschluss erkundigen. Am nächsten Tag kündigte er uns bereits an, dass bei den lieben Stadtwerken ein recht gemütliches und chaotisches Völkchen zu arbeiten scheint. Nachdem unser Antrag gefunden wurde, hieß es, man würde uns jetzt noch irgendein Dokument zuschicken, was wir unterschreiben müssten. Es kam natürlich nichts und C versuchte eine komplette Woche den zuständigen Herrn B bei den Stadtwerken zu erreichen. Auch eine E-Mail blieb unbeantwortet.

Daraufhin bin ich mit c im Schlepptau zu den Stadtwerken gefahren. Nachdem mir die Dame an der Rezeption erzählte, dass der arme Herr B ja so viel zu tun habe weil sein Kollege seit Oktober krank sei, durfte ich in die Höhle des Löwen. Und das erste was ich im Büro der zwei Herren (es saßen zwei da, ich weiß nicht ob der kranke Kollege plötzlich wieder gesund war) sehe: eine riesige Torte in Form eines Trafohäuschens - fast größer als unsere Hochzeitstorte. Ja, die hätte man von einer örtlichen Bio-Bäckereikette bekommen. Manche Leute würden ja denken, dass Anträge dann schneller bearbeitet werden. Ahja. c bekam erstmal ein Stückchen Kuchen und die äußerst netten Herren begannen mal wieder den Antrag zu suchen. Der wurde dann auch gefunden und man konnte mir dann in den nächsten 1 1/2 Stunden (in der Zeit wurde übrigens kein eines Mal bei beiden Herren das Telefon abgenommen) die Verträge fertig machen. Dazu kamen noch Infos von den Kollegen Fernwärme und Strom. Alle hatten auch noch wertvolle Infos welche Art von Rohren ins Haus gelegt werden müssen und bei wem wir diese beziehen können. Nett insofern, als dass wir, wenn ich nicht vor Ort gewesen wäre, bestimmt die "falschen" Rohre hätten. Aber anscheinend werden die Anträge dort eben erst bearbeitet bzw. einem werden wichtige Informationen mitgeteilt wenn man persönlich auftaucht. Oder eben eine Torte schickt.

Wie dem auch sei. Unser Bauleiter hat uns mitgeteilt, dass wir die Rohre selbst besorgen müssen. Das hat C heute dann getan und wir kutschieren jetzt bis Montag Rohrschlangen durch die Gegend. Ich gehe mal davon aus, dass wir das Geld von Marco Friedrich wiederbekommen.

Anfang dieser Woche sollte ich dann bei den Stadtwerken telefonisch den Namen der Firma erfragen, die zusammen mit unserem Elektriker den provisorischen Hausanschluss für den Baustrom macht/buddelt/installiert. Sechs Stunden lang habe ich bei zwei Telefonnummern versucht jemanden zu erreichen. Vergeblich. Mittwochfrüh hatte ich dann Glück, so dass unser Elektriker (Herr S scheint wirklich sehr kompetent und hilfsbereit) nun für den 31. Mai einen Termin zum Baustrom herstellen ausmachen konnte. Juhuu.


6. Mai 2013

Termin für den Baubeginn!

Am Freitag bekamen wir die Nachricht, dass die Erdarbeiten voraussichtlich am 22. Mai beginnen werden! Die Bodenplatte ist dann für den 27. Mai geplant. Gutes Timing - am 27. ist C gar nicht im Lande, ich habe meinen ersten Arbeitstag nach zwei Jahren Elternzeit und c ihren ersten vollen Tag in der Kita. Das wird ein spannender Tag :)

Unser Vermesser soll nun mit dem Tiefbauer einen Termin für die Feinabstimmung abstimmen. Und wir werden dann diese Woche die Bauanzeige zusammen mit den noch nachzureichenden Unterlagen für die entwicklungsrechtliche Genehmigung einreichen. Hoffentlich hören wir diese Woche auch etwas vom Prüfstatiker!

Der Elektriker Herr S rief heute auch an und erkundigte sich, ob wir schon etwas von unseren 1000000000 Anträgen bei den Stadtwerken gehört haben. Genauer, den Antrag auf Baustrom. Haben wir nicht, also wird Herr S bei den Stadtwerken mal nachfragen. Das ist nett.

21. März 2013

March Madness von A-Z

Die Zeit vergeht wie im Fluge und wir beschäftigen uns gefühlt jede freie Sekunde mit dem Thema Hausbau. Leider sind es eher nervige bürokratische Angelegenheiten. Hier ist eine Auflistung der Dinge, die im letzten Monat in Sachen Hausbau geschehen sind:

Bad/Sanitär
Das Angebot für unsere Sanitärbemusterung haben wir auf Nachfrage auch Ende Februar bekommen. Und wir sind gleich rückwärts aus den Schuhen gekippt. Das war auch schon wegweisend für die kommenden Bemusterungsangebote der nächsten Wochen. Nicht nur scheint alles recht teuer - wir bezahlen ja schließlich auch schon ein komplettes Bad, ein komplettes Gäste-WC mit Dusche und die gesamten Sanitärinstallationen mit dem Hausbauvertrag -, das Angebot ist auch schlecht aufgedröselt bzw. eher unternehmerfreundoch. Man kann als Laie eben nicht gleich sagen, dass das Waschbecken aber zu teuer ist, da fast immer Paketpreise angegeben wurden. Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht und alles möglichen UVPs und Internetangebotspreise der Keramiken zu recherchieren und günstigere Alternativen zu suchen. Da unser Installateur bestimmt nicht gewillt ist von uns beschaffte Keramiken zu installieren (z.B. von r*****), hoffen wir, dass er uns preislich entgegenkommt. Da müssen locker 50% vom Angebot runter. Gestern habe ich eine ellenlange E-Mail an Herrn T versandt. Mal sehen, wann er sich meldet.

Bauantrag
Nachdem wir den Bauantrag eingereicht haben, kam ein paar Wochen später ein Schreiben, dass der Nachweis der gesicherten Erschließung fehlt. Ups. Uns hat es etwas geärgert, dass wir nicht von Seiten der Baufirma darauf hingewiesen wurden, dass wir uns darum kümmern müssen. Wir haben gedacht, wir bekommen alle notwendigen Unterlagen in den Baumappen. Wieder was gelernt. Nachdem es von den Stadtwerken erst hieß, dass dieser Nachweis mehrere Wochen auf sich warten lassen könnte, ging es dann doch recht fix und wir konnten das fehlende Dokument nachreichen. Laut Aussage des Sachbearbeiters bedeutete das Fehlen dieses Nachweises auch nicht, dass das ganze Bauantragsprozedere pausieren musste. Glück gehabt! Und den Nachweis, dass wir eine Hausnummer beantragt haben wollten sie auch haben. Da hätte ja eigentlich ein kurzer Anruf zwei Stockwerke drunter beim Katasteramt gereicht. Aber wir wohnen ja auch nur auf der anderen Straßenseite, da bittet man uns lieber direkt drum.

Bauleiter
Morgen treffen wir uns das erste Mal mit unserem Bauleiter am Grundstück. Ein Herr von der Tiefbaufirma wird auch dabei sein. Hoffentlich haben sie keine Hiobsbotschaften zur Bodenbeschaffenheit im Gepäck. Die Rechnung für das Bodengutachten haben wir bezahlt und bis jetzt haben wir noch nichts Negatives gehört. Wir hoffen, dass es so bleibt.
Bemusterung
Der Termin für unsere Bemusterung ist für den 10. April angesetzt. Da geht es dann wohl hauptsächlich um Türen, Fenster, Rolläden (ein Thema für sich - Stichwort "schwenkbare Gurtwickler" uaaaaaaaah) und Fliesen.

Fliesen
Wir sind letzten Samstag zum Fliesenhändler unserer Baufirma gefahren, um uns dort mal umzusehen bevor wir im April zum Bemustern da sind. Primär ging es uns darum zu sehen, ob sie weiße, matte, kalibrierte Wandfliesen unter 20 Euro (vertragliches Fliesenbudget) haben. Haben sie nicht. Das macht aber nichts, denn wir können die Fliesen auch selber besorgen und unser lokaler Fliesenhandel hat welche für 19,40 Euro :). Und Freunde haben diese Fliese in ihren Bädern verbaut und uns gefällt sie super. Dank emsiger Recherchen habe ich meine/unsere Lieblingsbodenfliesen der Serie Terra von casa dolce casa für rund 20 Euro günstiger als im örtlichen Fliesenhandel bei einem (vertrauenswürdigen) Internetanbieter gefunden. Dort habe ich auch prompt Musterfliesen bestellt. Hat alles super geklappt und jetzt haben wir im ganzen Haus Fliesenstücke rumliegen auf denen wir Zahnpasta und Schnee drauf verschmiert haben um zu sehen, was sie aus Dreck so machen. Aber der Favorit steht eigentlich schon fest: Terra Pearl von casa dolce casa. Das Format wird wahrscheinlich nur 40x40, da 60x60 schon wieder einen Aufpreis beim Verlegen kosten würde. Und irgendwo müssen wir ja sparen. Also fangen wir hier mal an.



Unsere Musterparade
Fliesen: links zweimal casa dolce casa Terra Ash, rechts zweimal casa dolce casa Terra Pearl
Holzboden: Kährs Eiche Fredrik, Kährs Eiche Hampshire, Kährs Eiche Tan, Kährs Eiche Jersey


Klinker
Das leidige Thema Klinker/Verblender scheint ein Ende zu haben. Nachdem unser Ansprechpartner beim Baustoffhandel endlich mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben hatte, waren wir vor Ort. Der von uns ausgewählte Klinker kostet - natürlich - mal wieder ordentlich Aufpreis. Das Verhalten des Verkäufers hat mich aber sehr gestört. Bei unserer ersten Kontaktaufnahme haben wir ihm klar das Budget genannt. Er wollte uns ein paar Vorschläge machen, evtl. auch Steine zuschicken. Per Post kam natürlich nichts, per E-Mail meldete sich ein Vertreter von Röben, der uns Referenzadressen zu zwei Klinkersorten schickte (siehe Blogeintrag zum Thema Klinker im Januar). Wie er uns jetzt erzählte, kosten die einen ordentlichen Aufpreis. Und überhaupt gäbe es in unserem Budget nur ganz glatte, einfarbige Steine, die man aber nicht für Einfamilienhäuser benutzen würde... Wir sind eindeutig die Doofen. Die Frage ist nur, wer erzählt einem jetzt Mist? Die Baufirma, die uns damals sagte es gäbe rund 10 verschiedene Steine im Budget oder der Baustofffritze, der seine 10 Cent extra verdienen möchte? Da werden wir auf alle Fälle nochmal bei unserer Baufirma nachfragen. Denn das ist schon ärgerlich. Schon wieder 3,000 Euro zu viel ausgegeben.
Entschieden haben wir uns jetzt erstmal für Röben Formback hellrot-bunt:

(Quelle: roeben.de)


Parkett/Dielen
Auch hier waren wir fleißig. Beim Parketthandel um die Ecke haben wir uns ein Angebot für Parkettboden in Landhausdielenoptik machen lassen. Da wir über 140 qm geölten Holzboden haben wollen, ist der Boden kein reines Wunschkonzert. Man konnte uns ein günstigeres Angebot machen, da der Laden momentan große Mengen für ein Projekt beim Parkettlieferanten bestellt. "Leider" ist die günstigste Diele (und das Angebot passt sogar fast in unser selbstgesetztes Holzbodenbudget) eine angeräucherte, handgehobelte, geölte Eichendiele:


Kährs Eiche Tan
(Quelle: kaehrs.de)

Das ist zwar natürlich ganz nett, aber auf der großen Fläche ist mir das fast zu dunkel und die handgehobelte Oberfläche spricht mich auch nicht wirklich an. Ich habe Angst, dass das in der großen Fläche aussieht wie ein Wellblechdach wenn die Sonne draufscheint. C findet die Diele super. Auch wenn die Billy-Regale dann alle krumm und schief nebeneinander stehen... ;) Wir warten jetzt noch auf ein Angebot für eine gebürstete, geölte Eichendiele. Die wäre mir lieber. Mal sehen.




















Kährs Eiche Jersey
(Quelle: kaehrs.de)


Stadtwerke
Die ganzen Anträge zu Fernwärme-, Elektro-, Wasser-, Schmutzwasser- und wasweißichwasalles-Anschlüssen müssen gestellt werden. Der Elektriker hat uns glücklicherweise seinen Teil zugeschickt. Leider hatte er die Info, dass wir noch eine Wärmepumpe haben. ?? Das haben wir doch seit Dezember nicht mehr. Ich habe vorhin bei der Baufirma angerufen. Nicht dass sich da ein Wärmepumpenfehler einschleicht. Momentan warte ich auf den Rückruf. Unser Installatuer Herr T hat sich auch nach mehrmaligem Nachfragen noch nicht gerührt was "seine" Anträge betrifft. Dem müssen wir auf alle Fälle nochmal auf die Finger klopfen. Die Bearbeitungszeit der Anträge kann laut Stadtwerken bis zu 6 Monate dauern. Ich seh den Estrich schon im Frühjahr trocknen... Zumindest den Baustromantrag werden wir morgen einreichen. Dann kommt das schonmal ins Rollen. Denn in rund 8 Wochen wäre ja evtl. schon Baubeginn!

Waschtisch
Der angebotene Waschtisch war uns auch viel zu teuer. Jetzt haben wir uns etwas schlau gemacht und es gibt die Möglichkeit den Waschtisch aus feuchtigkeitsabweisenden Wedi-Platten zu bauen und dann fliesen zu lassen. Die Materialkosten sind hier viel günstiger. Und irgendwo muss der Kram um das Waschbecken herum ja auch verstaut werden. Wir treffen morgen unseren Bauleiter und schauen mal, was er dazu sagt bzw. wer unser Fliesenleger wird (der das wohl baut).