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17. Mai 2013

Grobabsteckung und Rohbauzeichnung

Heute soll die Grobabsteckung durch den Vermesser durchgeführt werden. Dank momentan laufender Kita-Eingewöhnung von c konnte ich heute vormittag am Grundstück vorbeispazieren. Da war allerdings noch kein Vermesser in Sicht. Dafür habe ich einen neuen Aussichtspunkt auf unser Grundstück im angrenzenden Park ausfindig gemacht:


Auf diesem Baufeld entstehen insgesamt fünf Einfamilienhäuser. Ein Nachbar hat schon seine Bodenplatte. Die Auffahrt zu unserem Gründstück ist hinter Nachbars Ytong-Steinen versteckt.

Wir haben auch die finale Rohbauzeichnung erhalten. Die Nische für den Wäscheabwurf im Badezimmer haben wir dann schnell nochmal etwas verbeitert (von 40,5 cm auf 45 cm Rohbaumaße), da die schmalen IKEA Badezimmerschränke der Guten Morgen Serie eine Breite von 40 cm haben. Ob wir einen solchen in die Nische hängen/stellen wissen wir zwar noch nicht genau, aber bevor wir bei Bedarf extra einen anfertigen lassen müssen, planen wir lieber passend.

1. Mai 2013

BAUgenehmigung, BAUleiter, BAUstellenzufahrt


Wir haben übrigens bereits seit dem 11.04. unsere Baugenehmigung!

Nachdem wir mit 3 Monaten Bearbeitungszeit gerechnet hatten, hat das ganze doch nur 8 Wochen gedauert. Das ist natürlich schön. Zumal wir jetzt gelernt haben, dass eine Baugenehmigung nicht mit einem behördlichen Freifahrtschein gleichzusetzen ist. Nein, eine Bauanzeige muss noch gestellt werden, wir mussten einen Antrag auf Herrichtung einer Baustellenzufahrt stellen, es müssen noch drei Nachweise für die entwicklungsrechtliche Genehmigung nachgereicht werden, der Bericht vom Prüfstatiker muss ebenfalls noch eingereicht werden und wenn ein Drehkran kommt, müssen wir vorher noch dem Bereich Ordnung und Sicherheit Bescheid geben.

Am 17.04. habe ich mich auch zum ersten Mal mit dem Bauleiter vor Ort am Grundstück getroffen. Der Termin sollte ja ursprünglich Ende März stattfinden, aber Stau und Urlaub kamen dazwischen. Nach einer ärztlichen Untersuchung mit Beruhigungsspritze und Autofahrverbot, habe ich noch leicht benommen am Grundstück auf unseren Bauleiter Herrn G und den Tiefbauer Herrn S gewartet. C musste arbeiten. Eines vorneweg: Der Bauleiter und auch der Tiefbauer machen einen sehr netten Eindruck!

Bei diesem Vor-Ort-Termin haben wir uns das Grundstück angeguckt (und für schön befunden) und überlegt von wo die Arbeiter und ihre Gefährte am Besten auf das Grundstück kommen. Das wäre in unserem Fall von der hinteren Grundstücksgrenze. Dort ist eine kleine Straße und eine Rigole (kleine tiefe Mulde für Regenwasser (?), die parallel zur Straße verläuft. Der Tiefbauer meinte man könne mit Holzbohlen die Straßenborde schützen, mit Schotter die Rigole aufschütten und dann einen Schotterweg bis zum Haus errichten. Genauso hatten es die Straßenbauer beim Nachbargrundstück gemacht.

Nachdem ich den Antrag auf Errichtung einer Baustellenzufahrt bei der Stadt im Fachbereich Verkehrsflächen abgegeben habe (man lernt nie aus), rief mich gestern das Tiefbauamt an und teilte uns mit, dass das von der hinteren Grundstücksseite aus nichts wird. Über die Rigole müsse eine "lastfreier" Übergang gebaut werden, da sich darunter in der Erde PVC-Rohre befinden, die ansonsten Schaden nehmen können. Und das sei sehr teuer. Aha. Und was ist mit den Straßenbauern und deren Schotterübergang? Ja, da hätte bei ihnen im Amt einer geschlafen. Wir sollen doch die Baustellenzufahrt an der regulären Einfahrt errichten.

Die liebe Stadt bzw. städtische Immobiliengesellschaft hat ja bereits unsere Straße komplett erschlossen und dekoriert. Und zwar mit Rollrasen und kleinen Eichen, gepflasterten Einfahrten und allem Pipapo. Das ist natürlich nicht so schlau wenn man an den bevorstehenden Bauverkehr denkt. Aber die entstehenden Schäden dürfen wir und unsere zukünftigen Nachbarn dann beheben. Also mal gucken. Unseren Bauleiter haben wir auf alle Fälle gleich informiert, damit er sich mit dem Tiefbauer überlegen kann wie die Straße/Auffahrt/der wunderschöne Rollrasen und das Eichenbäumelein am Besten geschützt werden.

Beim Vor-Ort-Termin wurde noch eine grobe "Rohrplanung" gemacht und noch irgendwas anderes - beides durfte ich unterschreiben. Ich war zu diesem Zeitpunkt zwar bereits weniger benommen, aber recht gut drauf... Unsere Baufirma schickt uns netterweise immer alles eingescannt nochmal zu, sodass C zuhause noch einmal drüberschauen konnte.

Zum krönenden Abschluss des ersten "Baustellen"-Termins erreichte mich dann noch ein Anruf, dass c eine Zecke auf dem Kopf habe. Ein ereignisreicher Tag!

20. Dezember 2012

Notartermin

Es ist vollbracht. Wir haben den Kaufvertrag für unser Grundstück heute morgen beim Notar unterschrieben und uns somit ein frühes Weihnachtsgeschenk gemacht!

Danach sind wir noch kurz am Grundstück vorbeigefahren. Die Bäume entlang der Straße wurden bereits gesetzt. Wenn ich mich nicht täusche haben wir eine Eiche vor unserem Haus. Hallo Prozessionsspinner :) Rollrasen ist übrigens auch schon zwischen Gehweg und Straße verlegt worden... Nette Idee - praktikabel aber wohl eher nicht. Ich bin mir nicht ganz sicher wie der Rasen, die Auffahrten und die Bäume die Bauphase von 4-5 Einfamilienhäusern überstehen sollen. Aber wir können mit schwerem Gefährt ja auch noch von hinten auf das Grundstück.

Frohe Weihnachten!

12. Dezember 2012

Dies und das

Mittlerweile ist unsere Finanzierung unter Dach und Fach. Aus finanzieller Sicht könnten wir also loslegen! :)

Außerdem liegt uns seit einer guten Woche nun auch der Entwurf des Grundstückskaufvertrags vor. Und einen Termin für die Beurkundung haben wir auch: der 20. Dezember!

Wegen der "Schwierigkeit" bei der Erdwärmepumpe haben wir uns mittlerweile für Fernwärme entschieden. Laut der Stadtwerke werden die Kosten für den Anschluss zwar auch im fünstelligen Bereich liegen. Aber der Primärenergiewert liegt bei 0,34 und somit erreichen wir die KfW 70-Kriterien.

Jetzt machen wir uns Gedanken darüber, ob wir die Vorbereitung für den Kamin behalten oder nicht. Auf den Kamin selbst werden wir wohl leider erstmal verzichten.

30. November 2012

Termin bei unserer Planerin

Gestern waren wir nun bei unserer Planerin. Der Termin hat über 4 Stunden gedauert und hat wirklich sehr viel Spaß gemacht! Dank Frau S' schneller Arbeit konnten wir die Ansichten und den Lageplan - die Teil des Grundstückskaufvertrags werden - auch gleich heute an die Immobiliengesellschaft weiterleiten können, so dass wir nun auf den Vertragsentwurf warten.

Aufgrund der doch etwas anderen Ausrichtung unseres Grundstücks als ursprünglich im Bebauungsplan vorgesehen (der B-Plan und somit die von uns favorisierten Grundstücke wurde Mitte des Jahres geändert), haben wir doch nochmal einiges geändert. Das Wichtigste war, dass wir noch ein Fenster Richtung Süden in der Küche haben. Das Grundstück ist nach Südwesten ausgerichtet und da bei uns die Sonne im Winter sehr tief steht und daher recht früh verschwindet, wäre der ganze Koch-, Ess- und Wochnbereich sonst doch ziemlich duster.

Das zusätzliche Fenster bedeutet aber auch, dass die Garage verschoben werden musste und somit, wegen der Leitungen der Hausanschlüsse, auch der HWR und das Gästebad. Frau S war sehr geduldig und ist mit uns gefühlte 1000 Varianten durchgegangen.

Ach, und wir haben das Haus "mal eben" einen halben Meter nach hinten verlängert und noch einen Erker hinzugefügt. Dadurch ist das Wohnzimmer einfach etwas luftiger und unsere Schlafzimmerschränke passen nun oben auch an eine Wand. Ein paar andere Kleinigkeiten haben wir auch noch geändert (und vielleicht kommen noch ganz winzige Kleinigkeiten hinzu). Aber unser Haus steht nun zumindest auf dem Papier: Haus

13. November 2012

Bumm.

Nach einem Telefonat mit der städtischen Immobiliengesellschaft sind wir doch wieder etwas auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach deren Aussage ist eine Beurkundung des Grundstückerwerbs in diesem Jahr nicht realistisch wenn wir erst Mitte Dezember unsere Unterlagen einreichen. Außerdem sollten wir unser Bauunternehmen darauf hinweisen, dass wir in einem Entwicklungsgebiet bauen - wir deswegen noch eine Entwicklungsrechtliche Genehmigung vor dem eigentlichen Bauantrag benötigen. Ganz toll war auch die Information, dass eine Erdwärmepumpe in dem Entwicklungsgebiet nicht mehr genehmigt wird

Wir haben also unsere Planerin kontaktiert um nachzufragen, ob es doch irgendwie möglich sei einen früheren Termin zu vereinbaren. Glücklicherweise konnte sie uns noch einen Termin Ende November anbieten und uns gleichzeitig versichern, dass Sie uns die für den Grundstückskaufvertrag notwendigen Unterlagen dann auch sofort erstellen kann. Das heißt, wir könnten dann evtl. unsere Unterlagen noch im November bei der Immobiliengesellschaft einreichen und dann hoffentlich noch einen Notartermin zur Beurkundung im Dezember bekommen.

Das ist insofern relevant, da die entwicklungsrechtliche Genehmigung und der Bauantrag nach unseren Informationen zusammen rund 4 1/2 Monate dauern könnten. Und unser Baubeginn ist laut Vorvertrag für den 21.5.2013 geplant. Da solche bürokratischen Geschichten selten ohne kleine Extrawege ablaufen, wollen wir die Maschinerie daher so schnell wie möglich starten, damit sich das Bauvorhaben nicht weiter nach hinten verzögert.

5. November 2012

Nächste Schritte

Nachdem wir uns das Wochenende über einfach nur gefreut haben, dass das Projekt zuhausebau für uns plötzlich real zu werden scheint, haben wir uns heute auf die nächsten Schritte konzentriert. Bevor wir das Grundstück "offiziell" kaufen können, müssen wir die Ansichten unseres Hauses und den Lageplan einreichen. Das ganze wird dann Bestandteil des Grundstückskaufvertrages.

Wir haben mit unserer Planerin Frau S gesprochen um mit ihr einen zweiten Termin zur Hausplanung auszumachen. Frau Siegmund hat mit uns zusammen bereits im Juni unser Haus vorgeplant. Nachdem wir nun wissen auf welchem Grundstück wir bauen werden, sind nun die Feinheiten dran und der Lageplan muss erstellt werden. Außerdem habe ich dank des "Großen 3D Haus Planers" unsere bisherige Planung einmal visualisiert und versucht mit unseren Möbeln einzurichten. Dabei sind uns noch einige Kleinigkeiten und eine etwas größere Kleinigkeit aufgefallen die wir noch ändern wollen. Leider ist Frau Siegmund sehr beschäftigt, sodass wir erst im Dezember einen Termin bekommen haben. Laut ihrer Aussage sei es aber zeitlich kein Problem die Unterlagen dann schnell für den Grundstückskaufvertrag zu erstellen.

Frau S hat uns außerdem ein Vermessungsbüro empfohlen, mit dem sie bereits zusammengearbeitet hat. Nach einem kurzen Telefonat haben wir das Vermessungsbüro dann auch gleich mit der Erstellung des Lageplans beauftragt. Auch das Vermessungsbüro konnte uns beruhigen und sagte, dass es kein Problem sei die Unterlagen bis Mitte Dezember fertig zu haben. Keine 30 Minuten später hatten Frau Siegmund und das Vermessungsbüro sich bereits untereinander abgestimmt. So macht das ganze Spaß!

2. November 2012

Zuschlag (mit noch etwas angezogener Handbremse)!

Früher als erwartet, aber so schnell wie erhofft hatten wir heute einen ganz besonderen Brief im Briefkasten: man freut sich uns mitteilen zu können, dass man auf Basis unseres Kaufangebotes unseren Erwerbswünschen näher treten darf. Super Formulierung und super Nachricht!!!

Für einen Kaufvertragsentwurf müssen wir nun bis zum 14. Dezember den Hausentwurf (Ansichten Lageplan) einreichen. Dann wird geprüft ob unsere Planung in das Gesamtbild des Entwicklungsgebiets passt und dann kann der Grundstückskauf beurkundet werden. Voilà!

Abends sind wir dann noch schnell zum Grundstück gefahren. Neue Erkenntnis: Wir haben eine Straßenlaterne vor der Haustür! Das spart uns ja vielleicht 3 Cent Strom bei der Haustürbeleuchtung und schreckt hoffentlich zukünftige Einbrecher ab...
 
Blick in die xy-Straße. Unser Grundstück liegt etwa mittig auf der rechten Seite.

 Die Straßenlaterne. Noch ohne Laterne.

17. Oktober 2012

Geboten!

Nachdem wir die Finanzierungsbestätigung unserer Bank in Höhe des Gebotes erhalten haben (glücklicherweise hatten wir das Finanzierungsgespräch mit unserer Bank schon im Juli - daher konnten sie uns die Bestätigung recht flott zusenden), haben wir heute unser Gebot für das von uns auserkorene Grundstück höchstpersönlich in den Briefkasten geworfen.

Davor noch ein kurzer Schnappschuss mit einer etwas missgestimmten c:


2. September 2012

Ausschreibung

Vorgestern wurde nun endlich die offizielle Ausschreibung für das Bieterverfahren zu den Grundstücken veröffentlicht. Es sind insgesamt 10 Grundstücke - jeweils fünf in zwei verschiedenen Bereichen. Der eine Bereich fällt für uns gleich weg. Die Ausrichtung gefällt uns nicht. Von den anderen fünf sind manche zu groß und damit auch zu teuer. Am Ende blieben zwei Grundstücke auf die unser vorgeplantes Haus passen würde.

Gestern waren wir dann an den Grundstücken unterwegs und unsere Entscheidung war ziemlich schnell klar: FS zuhausebau soll es sein. Größe (650 m²), Ausrichtung (Südsüdwest) und Straßenbreite (ca. 21,1 m) sind perfekt. Die Lage mit Blick in die Straßenflucht einer ruhigen kleinen Spielstraße gefällt uns super - man hätte von der zukünftigen Terrasse einen viel weiteren Blick. Wie mein Vater sagte, haben wir uns wie Großgrundbesitzer bewegt und schon einmal ein paar Bilder gemacht. Man weiß ja nie. Falls wir den Zuschlag bekommen sollten, dann freuen wir uns über die "vorher"-Bilder.


Auf der Einfahrtsrandsteinen (oder wie das heißt) sitzend. Das Grundstück im Hintergrund.
 Blick auf die hintere Grundstücksgrenze.