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19. September 2013

Anschlussgedöns die 3. - Licht am Ende des Tunnels

Letzte Woche ist ein kleines Wunder geschehen: unser Stromanschluss wurde ins Haus verlegt!

Sonntagabend habe ich eine E-Mail an alle meine Kontakte bei den Stadtwerken geschickt (und das sind mittlerweile eine Menge...) und gefragt, warum die Hausanschlüsse nicht in die Gänge kommen. Im März und April hattenen wir unsere Anträge eingereicht, im Mai Baustrom bekommen nachdem c und ich  persönlich vorstellig wurden, und Anfang/Mitte August hatten wir die jeweiligen Verträge nach einigem Hickhack unterzeichnet und die entsprechenden Anzahlungen überwiesen. Und es passierte nichts.

Nach meiner E-Mail von Sonntag klingelte bereits Montag früh um 7.45 Uhr mein Telefon: ein neuer Ansprechpartner in Sachen Strom rief an und nannte mir die Ansprechpartner der für die Umlegung verantwortlichen Firma. Mit denen solle ich einen Termin ausmachen. Super!

Um 8.15 Uhr klingelte mein Telefon wieder: diesmal war ein neuer Ansprechpartner für den Trinkwasseranschluss dran. Der nannte mir den (na?... genau!) neuen Ansprechpartner für den Fernwärmeanschluss (oh ja, da gibt's für jeden der drei Hausanschluss mehrere Ansprechpartner...). Dieser solle auch das Trinkwasser übernehmen. Im Büro telefonierte ich dann mit diesem (sehr freundlichen) Herrn, der sich erstmal einarbeiten wollte, da er gerade aus dem Urlaub zurückgekommen sei. Nun gut, Hauptsache einen Ansprechpartner!

Gegen 10.30 Uhr klingelte mein Telefon erneut: Diesmal war die ausführende Firma für die Umverlegung des Stromanschlusses dran. Ein Auftrag für heute sei kurzfristig abgeblasen worden und man hätte von den Stadtwerken gehört, dass wir uns beschwert hätten (wie bitte? Ich fand ich habe mich freundlich nach dem Stand der Dinge erkundigt... ;) ). Man könne, wenn es uns passt, jetzt den Stromanschluss verlegen. Äääh, ja klar, ich bitte drum! Gesagt getan, innerhalb von weniger als 24 Stunden nach meiner E-Mail hatten wir den Stromanschluss im Haus! Und nachdem unser lieber Elektriker am Tag danach auch noch kurzfristig den weiten Weg zu uns gekommen ist und den Zähler montiert hat, hatten wir keine 48 Stunden nach der E-Mail Strom im Haus. Geht doch!
Tadaaa!
 Der nette Herr von der Fernwärme hat mich am Montag auch noch zurückgerufen. Nach etwas Chaos in der dortigen Buchhaltung hatte man auch unsere Anzahlung gefunden und wir haben uns Dienstag auf der Baustelle getroffen. Dort wurden dann zusammen mit einem Fernwärmeanschlusstechniker die Rohre in unserem HAR begutachtet und fotografiert. Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter, wann das Gerüst weg sein wird (der Verfuger soll nächste bzw. übernächste Woche kommen und das Vordach dann auch endlich fertig gedeckt werden), damit der 1,50 Meter tiefe Anschlussgraben das Gerüst nicht zum Einstürzen bringt, haben wir nun den Termin für den Beginn der Arbeiten für den Fernwärmeanschluss und den Trinkwasseranschluss: am 7.10. geht's los und die Arbeiten sollen etwa eine Woche dauern. Für den Schmutzwasseranschluss wollen wir der ausführende Firma dann noch privat beauftragen, sodass dann alles in einem Abwasch gemacht wird.

P.S. Der Telefonanschluss ist eine andere Geschichte... Da sind wir zwar dran, ein Ende ist aber noch nicht in Sicht.

10. Juni 2013

Die erste Steinreihe!

Lange gab es nicht viel zu berichten... Nachdem uns angekündigt wurde, dass die Maurerarbeiten letzte Woche Donnerstag (am 6.6.) beginnen sollten, tat sich allerdings nichts an dem Tag. Am nächsten Morgen hat C mit unserem Bauleiter Herrn G telefoniert und erfahren, dass die Maurer an diesem Tag auf der Baustelle seien.

Gleichzeitig hatte Herr G noch ein besonderes Bonbon parat: unser Baustrom sei nicht angeschlossen. Wie bitte??? Unser Elektriker Herr S hatte doch extra mit der von unseren Freunden bei den Stadtwerken beauftragten Baufirma einen Termin für den 31.5. ausgemacht, an dem diese Firma den Baustromkasten und den Zähler anschließen sollten. Die sind doch echt unmöglich. Unser Bauleiter hatte auch schon mit unserem Elektriker telefoniert, der momentan im Urlaub ist. Trotz Urlaub hat er einen Kollegen am Montag zur Baustelle geschickt und da war dann wohl auch plötzlich Strom da. Gestern ist auch ein Brief von den Stadtwerken eingetrudelt - datiert auf den 31.5. (hüstel hüstel) - dass sie unseren Baustrom angeschlossen hätten. Ahja. Hauptsache es läuft.

Zwischenzeitlich wurde ich auch von den Bauarbeitern zwei Grundstücke weiter angesprochen: ob wir denn etwas Strom an sie abtreten können. Die Stadtwerke seien bei der Bearbeitung der Anträge gerade mal bei Februar/März angekommen. Ich bin mal gespannt, wie lange die Stadtwerke so weiter machen bevor zu vielen Menschen der Kragen platzt.

Nun aber zu schöneren Dingen: Am Freitagnachmittag standen tatsächlich ein Haufen Steine auf der Bodenplatte und die erste Reihe Steine der Außenmauern des Hauses war auch schon gelegt:

























Nahaufnahme

Unsere Außenmauern werden übrigens mit 36,5 cm starken Planziegeln W10 von Bergmann gemauert:

Und hier ist der Vollständigkeit halber unser schöner Baustromkasten inklusive Zählerkasten:

























... und der Riesenpfütze von den letzten Wochen auf der Bodenplatte

24. Mai 2013

Anschlussgedöns (vermutlich) die 1.

Auch wenn man nun endlich etwas sieht von unserem Haus, oder besser, von der Erde darunter, hört die liebe Bürokratie nicht auf. Ganz besondere Freunde haben wir bei den hiesigen Stadtwerken. Nachdem wir die Anträge für den Baustrom und den Rest unserer Hausanschlüsse (Fernwärme, Wasser, Strom) Ende März bzw. Anfang April eingereicht hatten, tat sich nichts.

Unser Elekrtiker Herr S rief mich ja Anfang des Monats an und sagte, er würde sich bei den Stadtwerken mal nach unserem Baustromanschluss erkundigen. Am nächsten Tag kündigte er uns bereits an, dass bei den lieben Stadtwerken ein recht gemütliches und chaotisches Völkchen zu arbeiten scheint. Nachdem unser Antrag gefunden wurde, hieß es, man würde uns jetzt noch irgendein Dokument zuschicken, was wir unterschreiben müssten. Es kam natürlich nichts und C versuchte eine komplette Woche den zuständigen Herrn B bei den Stadtwerken zu erreichen. Auch eine E-Mail blieb unbeantwortet.

Daraufhin bin ich mit c im Schlepptau zu den Stadtwerken gefahren. Nachdem mir die Dame an der Rezeption erzählte, dass der arme Herr B ja so viel zu tun habe weil sein Kollege seit Oktober krank sei, durfte ich in die Höhle des Löwen. Und das erste was ich im Büro der zwei Herren (es saßen zwei da, ich weiß nicht ob der kranke Kollege plötzlich wieder gesund war) sehe: eine riesige Torte in Form eines Trafohäuschens - fast größer als unsere Hochzeitstorte. Ja, die hätte man von einer örtlichen Bio-Bäckereikette bekommen. Manche Leute würden ja denken, dass Anträge dann schneller bearbeitet werden. Ahja. c bekam erstmal ein Stückchen Kuchen und die äußerst netten Herren begannen mal wieder den Antrag zu suchen. Der wurde dann auch gefunden und man konnte mir dann in den nächsten 1 1/2 Stunden (in der Zeit wurde übrigens kein eines Mal bei beiden Herren das Telefon abgenommen) die Verträge fertig machen. Dazu kamen noch Infos von den Kollegen Fernwärme und Strom. Alle hatten auch noch wertvolle Infos welche Art von Rohren ins Haus gelegt werden müssen und bei wem wir diese beziehen können. Nett insofern, als dass wir, wenn ich nicht vor Ort gewesen wäre, bestimmt die "falschen" Rohre hätten. Aber anscheinend werden die Anträge dort eben erst bearbeitet bzw. einem werden wichtige Informationen mitgeteilt wenn man persönlich auftaucht. Oder eben eine Torte schickt.

Wie dem auch sei. Unser Bauleiter hat uns mitgeteilt, dass wir die Rohre selbst besorgen müssen. Das hat C heute dann getan und wir kutschieren jetzt bis Montag Rohrschlangen durch die Gegend. Ich gehe mal davon aus, dass wir das Geld von Marco Friedrich wiederbekommen.

Anfang dieser Woche sollte ich dann bei den Stadtwerken telefonisch den Namen der Firma erfragen, die zusammen mit unserem Elektriker den provisorischen Hausanschluss für den Baustrom macht/buddelt/installiert. Sechs Stunden lang habe ich bei zwei Telefonnummern versucht jemanden zu erreichen. Vergeblich. Mittwochfrüh hatte ich dann Glück, so dass unser Elektriker (Herr S scheint wirklich sehr kompetent und hilfsbereit) nun für den 31. Mai einen Termin zum Baustrom herstellen ausmachen konnte. Juhuu.